14.09.2026
Recap: InSuM Tech Day 2026
Das war der InSuM Tech Day 2026 – Interior Spaces Across Industries
Ein Tag voller Eindrücke und Inspiration. Bei MODELLTECHNIK Rapid Prototyping GmbH als Gastgeber haben wir am Mittwoch rund 80 Besucherinnen und Besucher aus 50 Unternehmen begrüßen dürfen.
Mit einem Werksrundgang bei Nissha Advanced Technologies Europe GmbH gestartet ging es mit der Begrüßung von Philipp Grunden von InSuM und Peter Bonn von Modelltechnik sowie Impulsvorträgen von Arno Laubrock von KOSTAL Group Group und Manuel Jenne von Motherson Group mit Zukunftspotenzial weiter.
Nach einem Werksrundgang bei MODELLTECHNIK Rapid Prototyping GmbH ging es in die Workshops. Diese mit Exponaten zu kombinieren, um direkt am Bauteil mit Industrie, Forschung und Entwicklung zu diskutieren, welche Herausforderungen, Kombinationen und Lösungen dabei zukünftig relevant werden, war ein voller Erfolg mit Kooperationspotenzial.
Am Grillbuffet mit kühlen Getränken und Livemusik bis in den Sonnenuntergang hinein weiterdiskutiert, Kontakte zu knüpfen oder einfach zu plaudern und zu tanzen war ein atmosphärisches Highlight dieses Tages.
Ein großes Dankeschön gilt unserem Gastgeber MODELLTECHNIK Rapid Prototyping GmbH und Janine Heß Heß für die tolle organisatorische Umsetzung vor Ort, Karina Schöler vom Thüringer Innovationszentum Mobilität für den #Robobus und den autonomen Exkurs und natürlich allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für diesen besonderen Tag.
ReCap Video InSuM Tech Day 2026
Workshop 1 – Rapid Prototyping
Vor dem thematischen Einstieg in das Rapid Prototyping konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr bisherigen Erfahrungen mittels online Abstimmung teilen.
Thematisch aufgefangen wurden die Anwesenden durch einen Impuls zu den 3 Faktoren die die Wahl des jeweiligen Prozesses bestimmen. Zeit, Material und Stückzahl. Thematisiert wurden unterschiedliche Fertigungsverfahren, die das Umfeld der Modelltechnik bestimmen. Es wurden Technologien besprochen, Materialien erklärt und aufgezeigt wie Kundenanforderungen die Wahl des Herstellungsverfahrens bestimmen und anhand einiger Praxisbeispiele die Tauglichkeit einzelner Verfahren und Szenarien in der Gruppe diskutiert.
Letztlich konnten die Teilnehmer die Zukunftsfähigkeit und Anforderungen an Prototypen im Jahr 2035 diskutieren.
Workshop 2 – Funktionale Oberflächen
Im Zentrum des Workshops standen die Exponate, Demonstratoren und Funktionsmuster die von Teilnehmern und Teilnehmerinnen mitgebracht wurden. Nach einem Impuls von Jörg Friedrich zu Szenarien von Funktionen zukünftiger Innenräume hatte jeder und jede die Chance am eigens mitgebrachten Bauteil, Modell oder Muster seine Lösung zu präsentieren.
Auf Karteikarten konnten die Teilnehmer Challenges notieren, die sie mit dieser Technologie oder Industrielösung verbanden. Diskutiert wurden Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Situationen im Fahrzeug, etwas bei Veränderung der Art der Mobilität und Basistechnologien. Sowohl Alleinstellungsmerkmale als auch Kooperationsideen waren bei der Vorstellung direkt am Bauteil reihum erkennbar.
Anschließend konnten die an dem FlipChart angepinnten Challenges/Herausforderungen nochmal in der gesamten Gruppe besprochen und dafür entsprechende Lösungen generiert und diskutiert werden.
Workshop 3 – Seats 2035
Gegenstand des Workshops war die Entwicklung des Fahrzeugsitzes der Zukunft mit der Aufgabe, einen Sitz für das Jahr 2035 zu entwerfen. Dafür arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen von vier bis sechs Personen und erhielten jeweils eine Inspirationskarte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Material oder Funktion, deren Aspekt in den gemeinsamen Sitzentwurf einfließen sollte; die Ergebnisse wurden anschließend auf einem Plakat mit Zielgruppe, Skizze, Hauptfunktion, Nachhaltigkeitsaspekt und Material festgehalten. Als zentrale Herausforderungen wurden die begrenzte Umsetzbarkeit reiner Monomaterialität sowie Zielkonflikte zwischen Funktionsvielfalt, Nachhaltigkeit, Leichtbau und Demontierbarkeit diskutiert, ebenso wie unterschiedliche Anforderungen an Sitze für Kurz- und Langstrecken und die Bedeutung von Sicherheitskonzepten. Lösungsansätze konzentrierten sich insbesondere auf Modularität und Personalisierbarkeit, ergänzt durch konkrete Ansätze der beteiligten Unternehmen wie Kunststoff-Verbindungselemente zur Reduzierung der Materialvielfalt oder den Einsatz von Naturfasern. Die Teilnehmenden kamen aus Unternehmen und Institutionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Fahrzeugsitzherstellung: Von Textil- und Materialherstellern über Komponenten- und Verbindungstechnik-Zulieferer bis hin zu Softwareanbietern und Forschungseinrichtungen.